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OPL / EPOC32

PSION (Geräte / Zubehöhr) Telefon (Mobil / Festnetz) Internet (Webdesign) Software (EPOC32 / Windows)
mobile kommunikation
Geräte von PSION wie etwa der revo Plus, der Serie 5 oder das netbook eignen sich hervorragend für mobile Kommunikation. Sie können in Verbindung mit einem Mobiltelefon jederzeit Ihre E-Mails abrufen, im Internet surfen oder SMS verschicken.

Der PSION kommuniziert mit dem Mobiltelefon entweder über eine Infrarot-Schnittstelle oder auch mittels seriellem Kabel.

Für viele Mobiltelefone ist ein sogenanntes Datenkabel erhältlich, mit dem das Handy am PC mittels RS232-Schnittstelle (seriell SUB-D) angeschlossen werden kann. Leider besitzen die PSION-Geräte der Serie 5 bzw. netbook einen eigenen Anschluss (einen sogenannten Honda-Stecker) der eine Verbindung mit dem Datenkabel nicht ohne Weiteres zulässt.

Modem-AdapterAbhilfe schafft hier ein Adapter, der es ermöglicht, das mitgelieferte PsiWin-Kabel mit dem Datenkabel des Mobiltelefons zu verbinden. Dieser Adapter ist ein vollständig gekreuzter Nullmodem-Adapter mit den Anschlüssen SUB-D männlich auf SUB-D männlich. Falls Sie den Adapter nicht selbst basteln möchten, können Sie ihn bei uns für nur 29,- DM (zzgl. Versandkosten) käuflich erwerben. Der Adapter sorgt für eine reibungslose Datenübertragung auch bei Highspeed-Verbindungen und bietet die Möglichkeit, die beiden Kabel fest miteinander zu verschrauben.

In der Zeitschrift CONNECT 2/2001 wurde das Nokia 6210 (HSCSD) zusammen mit verschiedenen Handheld-PC's bzw. Organizern getestet. Die beste Gesamtpunktzahl erreichte dabei das Nokia 6210 zusammen mit dem PSION revo Plus. Als überragend wurde die einfache Installation sowie die Kommunikationsfunktionen gelobt. Die enorme Standby-Zeit (15 Stunden) und Online-Zeit (mehr als 5 Stunden) der Kombination, wie auch das äußerst geringe Gewicht (330 Gramm) gaben letztendlich den Ausschlag für die gute Beurteilung.

Abkürzung
Bedeutung
CSD
Circuit Switched Data
Dieser Standard verkörpert die klassische Datenübertragung mit 9600bps. Beim Telefonieren oder Übertragen von Daten über CSD wird jedem User eine Leitung zugewiesen, die er alleine nutzen kann. Diese Leitung ist selbst dann belegt, wenn der Teilnehmer gerade eine Sprechpause einlegt oder beispielsweise eine Seite liest, die er heruntergeladen hat. Nahezu jedes Handy mit eingebautem Modem unterstützt diesen Standard.
EDGE
Enhanced Data rates for GSM Evolution
Bei EDGE handelt es sich um eine paketorientierte Verbindung im Mobilfunknetz. Hierdurch sollen höhere Datenraten (bis 384 kBit/s) durch Wechsel der Modulationsart erreicht werden.
GPRS
General Packet Radio Service
Die nächste Ausbaustufe des GSM-Netzes bildet das GPRS-Verfahren, welches die Daten in Pakete aufteilt und die Netzbandbreite nur beim Empfang bzw. Versand von Nachrichten in Anspruch nimmt. Somit ist auch ein Tarifmuster nach Übertragungsvolumen und nicht mehr nach Online-Zeit möglich. Alle hiesigen Mobilfunkbetreiber wollen die GPRS-Technik in ihr Programm aufnehmen, die Testphase könnte noch dieses Jahr anlaufen. Bei GPRS sind Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 40 kbit/s und 115 kbit/s möglich; auch hier kommen nur GPRS-kompatible Endgeräte in Frage (Motorola Timeport 260, Nokia 6310).
GSM
Global System for Mobile Communication
Das GSM-Netz ist ein weltumspannendes System zur mobilen Kommunikation. Die Datenübertragungsrate liegt bei 9600bps, unter Aufgabe einer Fehlerkorrektur bei bis zu 14400bps. GSM ist eine leitungsorientierte Verbindung für Sprache, Daten und Fax. Man bezeichnet es auch als digitale Mobilfunktechnologie der zweiten Generation. Eingeführt wurde das GSM-Netz im Jahre 1992.
HSCSD
High Speed Circuit Switched Data
HSCSD beruht hauptsächlich auf der Bündelung mehrerer GSM-Kanäle, etwa so, als ob mehrere Anrufe gleichzeitig geführt würden. Je nach Netzauslastung sind bis zu 56.700 bps möglich, in der Anfangsphase lediglich 38.400 bps. Um in den Genuss der schnellen Mobil-DFÜ zu kommen, benötigt man entsprechend ausgerüstete Endgeräte. Das Nokia 6210 war das erste Handy, das diesen Standard unterstützte. Auch das Nokia CardPhone und das Siemens S40 unterstützen diesen Standard.
UMTS
Universal Mobile Telephone System
Das vorläufige Glanzlicht der schnellen Mobil-DFÜ soll ab 2001 die UMTS-Technik darstellen. Bei UMTS können gleich mehrere Teilnehmer gleichzeitig auf die wesentlich höhere Bandbreite zugreifen – dadurch sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 2 Mbit/s und mehr möglich. UMTS erfordert wiederum eine Anpassung des Netzes und den Kauf neuer Endgeräte.
WAP
Wireless Application Protocol
WAP ist ein offener Standard, der die Möglichkeit bietet, Informationen aus dem Internet auf einem WAP-fähigen Handy darzustellen. Denn zu diesem Zweck müssen die Informationen aufbereitet werden. Die Grundlage dafür ist die Programmiersprache WML (Wireless Markup Language).

Da durch Handydisplays der Darstellung von WML-Inhalten bestimmte Grenzen gesetzt sind und die Datenübertragung vom Server zum Mobiltelefon möglichst schnell verlaufen soll, unterliegen WML-Seiten bestimmten Anforderungen. Der Schwerpunkt dieser WML-Seiten liegt bei reinem Text - wobei hier hauptsächlich die essentiellen Informationen im Mittelpunkt stehen - sowie sehr einfache Grafiken. Eine WML-Datei ist in mehrere Cards gegliedert, die sinnvoll miteinander verknüpft sind.

© AAB Informationsgesellschaft mbH 2001